SG Orken-Noithausen 1911/19 e.V.

 

 

 

 


 

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30.10.2019

1.Mannschaft verliert Spitzenspiel in Büttgen

Durch den Sieg gegen den Tabellennachbarn Grefrath hatte die Erste im Spiel beim VFR Büttgen die Chance erneut einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten, um in der Tabelle weiterhin möglichst nördlich zu bleiben. Büttgen kam mit der Bilanz von 7 Punkten aus den letzten 4 Spielen. Die SGO kann zurzeit bekanntermaßen ebenfalls eine starke Form vorweisen. Man holte sogar 10 Punkte aus dem letzten 4 Spielen.
Coach Garzaniti fand auch diese Woche wieder elf Freiwillige, die den Kampf um die Punkte bereit waren anzunehmen.

Aufstellung
Er setze auf, die sich in Spitzenduellen etablierte 4-1-4-1 Taktik, um durch einen
zusätzlichen Sechser mehr Kontrolle im Mittelfeld zu haben. In der Offensive versuchte man den fehlenden zweiten Stürmer durch geradliniges Flügelspiel über die schnellen Außen zu kompensieren. Mittelstürmer Harf sollte gleichermaßen Wandspieler und Ballverteiler sein. Neben seinen 5 Saisontoren kann er mittlerweile schon 8 Assist vorweisen. Davon sollten die Außenspieler Jochim und Erdal profitieren, die beide in der Lage sind von außen in die
Mitte zu ziehen um selber torgefährlich zu werden. Belegt wird dies mit 4 Saisontoren auf der Habenseite im Fall Jochim und 6 Saisontoren im Fall Erdal.
Die weiteren Positionen wurden personell folgendermaßen bekleidet. Im Tor Stand wie zuletzt Yannick Knapp. Die Innenverteidigung wurde von Raphael Hermanns und
Vize-Kapitän Markus Hahn besetzt, der heute kraft seines Amtes auch Hendrik Herter als Spielführer vertrat. Außen rechts verteidigte Nikita Kiselev, sein Pendant auf der linken Seite war Can Kabadayi.
Als alleiniger Sechser wurde Ismail Acar aufgestellt. Vor ihm spielten wie gewohnt Christian Kienast und Yannick Brosch. Wie bereits erwähnt, wurde die Offensivreihe durch Harf in der Mitte, Eugen Jochim auf links und Beytullah Erdal auf rechts gebildet.
Vorerst draußen Platz nehmen durften Roman Kiselev, der kurz vor knapp aus Paris kam, Topjoker Dennis Franica, Rasa Cigerli, der in der Vorwoche sein Debüt gegeben hatte sowie Evergreen Uli Schagen. Emre Akin war als zweiter Keeper mit dabei. Trainer Garzaniti hatte somit, ob der flexiblen Einsetzbarkeit der Ergänzungsspieler sowohl in der Offensive als auch in der Defensive gute Optionen für den weiteren Spielverlauf.

Büttgen zeigt sich robust
Der VFR Büttgen zeigte sich von vornherein robust und zweikampfstark. Die SGO musstebeherzt dagegen halten, doch auch spielerisch waren die Hausherren nicht zu verachten. Büttgen ließ den Ball mitunter sehr ansehnlich
durch die eigenen Reihen laufen. In der 41. Spielminute musste die SGO dann den
Führungstreffer der Büttgener hinnehmen. Philipp Kallen konnte den Orkener Schlussmann Knapp per Flachschuss aus dem Sechzehnmeterraum ins lange Eck überwinden.
In der Pause schwor Coach Garzaniti die Jungs auf die zweiten 45 Minuten ein. Man
erinnerte sich an das Spiel vorherige Woche gegen Grefrath, in dem man den frühen
Rückstand noch in einen Sieg umwandeln konnte. In der 51. Minute wechselte Garzaniti den jungen Rasa Cigerli für Beytullah Erdal ein, um die Offensive weiter zu beleben. Das Gleiche hatte der Wechsel von Harf gegen Franica in der 61. Spielminute zum Ziel. Leider war es
eine Minute später erneut Philipp Kallen der die Orkener mit einem weiteren Tor schockte. Aus leichter Abseitsposition heraus zimmerte er den Ball ins Orkener Tor. Ein psychologisch ungünstiger Zeitpunkt, hatte man doch jetzt mit Harf und Erdal bereits zwei Offensivspieler ausgewechselt und musste jetzt schon zwei Tore aufholen, um überhaupt noch einen Punkt aus Büttgen entführen zu können.
Leider fand die Orkener Truppe auch im Anschluss nicht ins Spiel und konnte keinerlei Einfluss mehr auf das Ergebnis nehmen. Nur sieben Minuten nach Kallens zweitem Treffer war es dann Maik Mosheim, der dem Spiel den Deckel aufsetzte. Nach einer halbhohen Flanke von links hieß es in Orkens Abwehr "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher". Der Ball segelte durch den Fünfmeterraum der SGO, der Büttgener Stürmer Mosheim bedankte sich und drückte den Ball über die Linie. In Folge dessen wechselte Orkens Cheftrainer noch zweimal aus: In der 70. Minute brachte Garzaniti den flexibel einsetzbaren Roman Kiselev für Eugen Jochim. Abwehrallrounddr Uli Schagen sollte in der 78. Minute, Raphael Hermanns in der Innenverteidigung ersetzen. Eine Wendung konnten jedoch auch diese beiden Wechsel der Partie nicht mehr geben.

Mannschaftskasse freut sich
Einziger Profiteur der heutigen Niederlage wird die Mannschaftskasse der Jungs sein. Harf, Kienast und sogar Ersatzkeeper Akin, der gar nicht auf dem Feld stand, bewarben sich mit unnötigen gelben Karten, auf Grund von Meckere in Richtung Schiedsrichter, für eine Einzahlung. Zugegebenermaßen hatte der Unparteiische die Karten aber heute auch auf beiden Seiten recht locker sitzen. Spieß Kiselev, wie auch der Rest der Truppe, hätte naturgemäß lieber die drei Punkte mitgenommen.
Die SGO musste sich heute jedoch einem deutlich stärkeren Gegner aus Büttgen geschlagen geben und verlor das Spiel verdient.
Eine Kuriosität am Rande widerfuhr am heutigen Spieltag Mittelfeldmotor Yannick Brosch. Er eiferte dem ehemaligen kroatischen Nationalverteidiger Josip Simunic nach, erreichte aber nur ⅔ von Simunics skurriler Statistik.
Die SGO hat somit nächste Woche im Heimspiel gegen den FC Grevenbroich Süd bereits
die nächste Chance, mit voller Kapelle, drei Punkte einzufahren, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.



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