SG Orken-Noithausen 1911/19 e.V.

 

 

 

 


 

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05.11.2019

1. Mannschaft mit Heimerfolg gegen GV-Süd

Nach der Niederlage im Spiel beim VFR Büttgen, den man infolgedessen auch in der
Tabelle passieren lassen musste, wollte man zuhause gegen den FC Grevenbroich Süd
wieder dreifach punkten. Die Mannschaft aus der Südstadt hatte nach drei Siegen in Folge,
beim Tabellenführer aus Glehn nur knapp mit 3:2 verloren. Etwas überraschend verlor man
danach daheim gegen den Tabellenletzten aus Norf. Obwohl man die Jungs vom Süd
aufgrund der räumlichen Nähe und der immer wiederkehrenden Duell durchaus kennt, kann
die Truppe vom Welchenberg getrost als Wundertüte bezeichnet werden. Trotz großer
Erfahrung im Team folgten auf starke Siegesserien oft, auf von außen betrachtet,
unerklärliche Schwächephasen. Die Orkener Mannschaft war also gewarnt und machte sich
auf ein enges Duell gefasst.

Aufstellung
Coach Marcus Garzaniti hatte im Vorfeld der Partie einige Ausfälle zu verzeichnen. Neben
dem schon länger außer Gefecht gesetzten Kapitän Hendrik Herter, fehlte in der Defensive
Uli Schagen. Im Mittelfeld fielen mit Brosch und Kienast beide Achter aus. Aus beruflichen
Gründen schon länger fehlt Enrico Ohrner.
Dank der Breite in Garzanitis Kader, sowie mit Unterstützung der zweiten Mannschaft
konnte jedoch folgende schlagkräftige Aufstellung aufgeboten werden:
Als Schnapper eingeteilt war die unumstrittene Nummer 1 Yannick Knapp. Vor ihm
verteidigte eine Viererabwehrkette bestehend aus Can Kabadayi auf der linken Seite und
Tobias Spicker auf der rechten Seite. Die zentrale Verteidigung bildeten wie schon letzte
Woche Raphael Hermanns und der heutige Spielführer Markus Hahn.
Im Mittelfeld entschied sich der Trainer dieses Mal für eine Viererkette, um dafür einen
weiteren Stürmer an die Seite von Mittelstürmer Patrick Harf stellen zu können.
Links spielte Eugen Jochim, rechts Nikita Kiselev. Die Zentrale bildeten sein Bruder Roman
sowie Ismail Acar. Stürmer waren Patrick Harf und Beytullah Erdal.
Neben Joker Dennis Franica, nahmen auf der Bank Adem Yayikci, Torben Weidner und
Marlon Gerhardt, der leider mit Schauspielikone Tom Gerhardt weder verwandt noch
verschwägert ist, platz. Als Ersatzkeeper war der wieder genesene Eric Kames endlich
wieder an Bord.

Abwechslungsreiches Spiel
Das Spiel hielt von Anfang an, was es versprochen hatte. Beide Mannschaften spielten mit
offenem Visier.
In der 21. Minute konnte die SGO dann nach osteuropäischer Koproduktion in Führung
gehen. Roman Kiselev tankte sich kraftvoll durch und spielte den Ball auf Eugen Jochim,
welcher das Spielgerät gekonnt ins rechte Eck schlenzte. Der Ball küsste dabei sogar noch
den Innenpfosten. Bis zur Halbzeit fielen keine weiteren Tore, jedoch gab es weiterhin
Tormöglichkeiten für beide Seiten.
In der 57. Spielminute wurde dann auf Orkener Seite erstmals gewechselt. Positionsgetreu
ersetzte Marlon Gerhardt, den auf der rechten Verteidigerposition eingesetzten Tobias
Spicker.
Nur vier Minuten später hatten die beiden Scorer des ersten Treffers erneut eine Idee.
Roman Kiselev fragte beim Gegenspieler die Öffnungszeiten seiner Beine an, schob ihm
den Ball durch diese und schickte Eugen Jochim auf die Reise. Dieser setzte sich aufs
Mopped, lief seinen Gegenspielern davon und vollendete aus 14 Metern eiskalt.
Konnte das die Vorentscheidung sein? Nein! Obwohl in der Zwischenzeit noch der Wechsel
von Erdal durch Franica durchgeführt wurde, traf der FC Süd nur 2 Minuten später zum 2:1.
Die SGO verlor den Ball unnötig in der eigenen Vorwärtsbewegung. Ein öffnender Ball der
Südstädter auf die rechte Seite, wurde von dort aus mustergültig in die Mitte gespielt, wo
Sebastian Meister den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nur weitere 3 Minuten
später ergibt sich für die SGO die Chance zur erneuten 2-Tore-Führung. Patrick Harf kann
den Ball vor dem Sechzehnmeterraum des Gegners erobern, legt quer auf Franica, der
jedoch etwas überhastet abschließt. Süds Torwart Ferch kann ohne Probleme parieren.
Daraufhin brachte Coach Garzaniti durch die Einwechslung mit Adem Yayikci für Raphael
Hermanns in der 68. Minute einen frischen Mann fürs Mittelfeld. Ismail Acar rückte auf
Hermanns Position, in die Innenverteidigung.
Das Spiel blieb für den neutralen Zuschauer äußerst unterhaltsam, die Nerven von Orkens
Trainer Garzaniti werden allerdings, ob der Chancen auf beiden Seiten nicht geschont. In
der 80. Minute ist es erneut Dennis Franica, der aus aussichtsreicher Position vergibt.
Einschränkend muss jedoch gesagt sein, dass der Winkel spitzer war, als Heinos Hund beim
Anblick von Reservecoach Teddy Köntges.
Auch der FC Süd hat weiterhin Chancen auf den Ausgleichstreffer.
Doppeltorschütze Eugen Jochim bestätigt kurz vor Schluss seine zweite Luft, die spätestens
seit Mallorca '19 jedem im Team bekannt sein sollte. Er stachelt seine Mitspieler an und
setzt die letzten Kraftreserven frei. 2 Minuten vor Schluss ist es Patrick Harf der sich, wie
sein Spiegelbild um kurz vor 3 auf der Weihnachtsfeier verhält. Er tanzt sich erst elegant
durch, verliert dann aber den Durchblick.
Kurz danach ertönt jedoch der erlösende Schlusspfiff. Trotz nervenaufreibender
Schlussphase kann die Orkener Mannschaft die Punkte am Bendsportpark halten. Auf
Grund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen kann man sogar erneut auf den zweiten
Tabellenplatz vorstoßen.
Nächste Woche geht es dann zum Tabellenvierzenten nach Zons. Coach Garzaniti wird in
der anstehenden Trainingswoche die Sinne schärfen, hat man doch in der Vergangenheit
gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner oft Probleme offenbart.
SG Olé und tschüss schönen Abend.



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