SG Orken-Noithausen 1911/19 e.V.

 

 

 

 


 

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04.09.2019

Zweiter Heimsieg im zweiten Heimspiel – Erste siegt gegen Elfgen

Nach dem 2. Spieltag, mit einem Auswärtssieg der SG Orken von 0:10, ging es am Donnerstag, den 29.08.19 für Trainer Garzaniti und seine Mannschaft weiter mit einem erneuten Derby gegen SV Rot-Weiß Elfgen 1. Vor dem dritten und zunächst letzten vorgezogenen Spiel, aufgrund des Schützenfestes am Wochenende, sah sich die SGO sowie auch ihre Zuschauer und Fans überzeugt von der bisherigen Leistung. Somit waren die Erwartungen und zum anderen der Druck für einige Spieler sehr hoch dort anzuknüpfen, wo sie aufgehört haben. Seit Langem galt nun die SGO als Favorit im Derby gegen Elfgen.
Wie erwartet, wurde insbesondere die Anfangsphase sehr chaotisch und Elfgen machte mit zunächst mehr Ballbesitz Druck auf die Orkener. Jedoch konnten sie die Angriffe nicht sauber zu Ende ausspielen. Orken nutzte die häufigen Ballverluste im Mittelfeld und leitete Konter ein, die aber ebenfalls durch vergebliche Schüsse der Offensivspieler Beytullah Erdal und Roman Kiselev aufs gegnerische Tor ohne Erfolg ausgingen.
Eine unschöne Situation vom Elfgener Gegenspieler, der mit einer klaren Tätigkeit gegen Uli Schagen nur die gelbe Karte sah, führte zum frühen ersten Wechsel bei den Elfgenern.
Orken ließ sich durch das Chaos wenig beeinflussen und fand endlich ins Spiel. Die Spieler der SGO kamen häufiger vors Tor, konnten aber mit den zahlreichen Abschlüssen nach wie vor nicht überzeugen. Trotz der durchgehend starken und sicher stehenden Orkener Verteidigung durchbrach Luis Antonio Fernandez Sanchez diese und traf in der 35. Minute zum 0:1, zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt für die SGO.
Kurz vor der Halbzeit brachte Roman Kiselev einen erneut gut geschossenen Eckball in den Strafraum, sodass es gefährlich wurde. Beytullah Erdal köpfte den Ball mit gegen die Latte und auch nach Patrick Harfs zweitem und Kiselevs drittem Nachschuss ging es mit einem Zwischenstand von 0:1 in die Halbzeitpause.
Trainer Marcus Garzaniti fand die in der Kabine die richtigen Worte, denn das Ergebnis spiegelte nicht die Leistung der Ersten wider. Zuversichtlich und selbstsicher war bei dem aktuellen Potenzial der Orkener ein weiterer Derbysieg „Pflicht“, so Garzaniti.
Mit neuen frischen Kräften starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. Garzaniti brachte Yannick Jerome Brosch nach einer langen Urlaubspause für Uli Schagen und Marlon Gerhard ging für den Doppelschützen des letzten Spiels Ismail Acar. Kleine Änderungen an der Aufstellung wurden vorgenommen und auch die Gäste wechselten.
Bissig ging es weiter und mit starkem Pressing sowie Gegenpressing der SGO wurden viele Fehlpässe und Ballverluste in der gegnerischen Hälfte verursacht. So kam Brosch, nach einem gewonnenen Zweikampf, aus 20 Metern zum Abschluss, der jedoch abgefälscht wurde. Der Ball fiel vor Erdals Füße und dieser verwandelte den Ball platziert in die linke Ecke. Der Anschlusstreffer zeigte endlich das verdiente Ergebnis, doch es ging weiter.
Voller Elan und Energie drehte die SGO auf und auch die sehr gut besuchte Bendkampfbahn bekam zu spüren, dass sich die Orkener mit einem Unentschieden nicht zufriedengeben.
Nur 5 Minuten nach dem Anschlusstreffer kämpfte sich Kiselev, nun auf dem rechten Außenflügel, nach einem Pass von Erdal durch und brachte die Flanke in den Elfgener Sechzehner auf Harf, der das 2:1 schoss.
Nach souveränen 60 Minuten vom Mittelfeldspieler Nicolas Stappen brachte Trainer Garzaniti den lang verletzt gewesenen Nikita Kiselev, der bereits im ersten Saisonspiel mit dem Führungstreffer gegen den BV Wevelinghoven gezeigt hat, was immer noch in ihm steckt.
Wenig später sah Erdal unglücklich die gelb-rote Karte und die SGO setzte mit 10 Spielern fort, den Elfgenern weiterhin Druck zu machen. Für den Torschützen Harf kam in der 75. Dennis Franica in die Sturmspitze rein und er bekam bereits seinen zweiten Einsatz diese Saison.
Wenig später, in der 79. Minute, zahlte sich der Wechsel aus. Über eine überragende Kombination zwischen Franica und Nikita Kiselev, schaffte es Nikita Kiselev den Ball, gerade noch so, einige Meter vor dem Elfgener Strafraum, seinem Zwillingsbruder Roman Kiselev aufzulegen, der per Direktabnahme mit seinem schwächeren Linken das Ding unter die Latte zum Traumtor hämmerte.
Riesen Freude und Glücksgefühle, sowohl bei Roman Kiselev, der mit einem akrobatischen Salto seinen Jubel ausführte, als auch bei den Mitspielern und Zuschauern, die genau für ein solches Derby zahlreich im Bendsportpark erschienen sind.
In der 81. gab es nach einem unschönen und unnötigen Nachtreten eines Elfgener Spielers die rote Karte, sodass die Mannschaften jeweils zu 10 auf dem Platz standen. Das Spiel schien für SG Orken schon gewonnen zu sein und die Unachtsamkeit der Orkener nutze Elfgen in der 4. Minute der Nachspielzeit ein letztes Mal aus. Sanchez traf erneut, doch kurze Zeit später war der Abpfiff zu hören.
Orken siegte erneut in einem Derby, welcher hätte nicht spannender sein können. Trotz vieler Auseinandersetzungen, gelber und roter Karten, schaffte es die SGO die Ruhe zu bewahren und ihr gelang ein wichtiger Sieg.



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